RUBIN

Projektevaluation: Warum wird das Projekt wissenschaftlich analysiert?

Die wissenschaftliche Bewertung bzw. die Evaluation ist ein zentrales Element für den Erfolg des gesamten Projektes. Dies kommt nicht nur aufgrund der Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), dass vom Innovationsfonds geförderte Projekte umfassend zu evaluieren sind. Vielmehr geht es darum, zu überprüfen, welche Auswirkungen RubiN auf die Patientenversorgung hat. Zusätzlich wird ausgewertet, ob die formalen Projektziele erreicht wurden oder welche Gründe zu Abweichungen geführt haben. Dies ist insofern von Bedeutung, als dass der Innovationsfonds nicht nur die Förderung innovativer Projekte zum Ziel hat, sondern insbesondere diejenigen neuen Versorgungsmodelle entwickeln möchte, die einen relevanten Beitrag zur Weiterentwicklung des deutschen Gesundheitswesens leisten können. Die Evaluationsergebnisse können also einen direkten Beitrag dazu leisten, dass die im Projekt erprobte Versorgungsform zügig einen Eingang in die Regelversorgung (=von den gesetzlichen Krankenkassen regelhaft finanzierten Gesundheitsleistungen) findet. Das Ziel von RubiN ist, eine neue Versorgungsform aufzubauen und dies zunächst beispielhaft in den Modellregionen zu erproben. Durch die neu aufgebauten Strukturen und Prozesse soll die Qualität und Effizienz der Versorgung bzw. Behandlung messbar verbessert werden. Die Evaluation soll anhand fest definierter Kriterien nun zeigen, inwiefern diese Ziele erreicht werden und ob der zentrale Einsatz von Versorgungskoordinatorinnen im medizinischen Umfeld die Versorgung der Patienten/-innen tatsächlich verbessern kann.