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Herbsttreffen der Care- und Casemanager

Die regelmäßigen Treffen der Care- und Casemanager aus den fünf Modellregionen sind inzwischen zu einer echten Instanz geworden. So freuten sich schon im Vorfeld viele der Angereisten auf die erneute Zusammenkunft Anfang Oktober in Hannover. Zum wiederholten Mal stellte die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen ihre Seminarräumlichkeiten für das zweitägige Treffen zur Verfügung.

Neben dem Austausch von Erfahrungen und Best Practices, steht bei den regelmäßigen Treffen der Care- und Casemanager das Erlernen neuer Fertigkeiten im Fokus. Dabei geht es insbesondere um Methoden, die in der alltäglichen Arbeit zum Wohl der betreuten Patienten eingesetzt werden können. Aus diesem Grund waren praktische Übungseinheiten zu Themen wie Schwindel, Handkraft und Taping Bestandteil der Agenda. Ebenso wichtig ist aber die theoretische Fortbildung. Verschiedene Schulungen zu Sachverhalten der Pflegegesetzgebung sorgten hier für neue Erkenntnisse und Impulse. So erhielten die Care- und Casemanager etwa aktuelle Informationen zur Antragstellung bei Schwerbehinderungen oder zum Umgang mit Zwangseinweisungen.

Ebenfalls angereist waren Vertreter der Institute, die RubiN im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie evaluieren. Dabei handelte es sich um Prof. Dr. Volker Amelung und Felix Freigang vom privaten Institut für angewandte Versorgungsforschung (inav) sowie um Dr. med. Karola Mergenthal vom Institut für Allgemeinmedizin der Universität Frankfurt. Letztere berichtete in einem Referat über den Fortschritt der begleitenden Datenerhebung, die schließlich die Basis der wissenschaftlichen Auswertung bildet.

Vom Praktischen bis zum Akademischen waren damit alle Inhalte abgedeckt, die zum Alltag der Care- und Casemanager zählen. Nach zwei intensiven und kurzweiligen Fortbildungstagen in Hannover kehren diese nun in Ihre Regionen zurück, wo das Erlernte direkt in die Tat umgesetzt wird. Bestimmt freuen sich einige schon jetzt auf das nächste Treffen der Care- und Casemanager.