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KBV/AdA-Praxisnetztagung: Erfolgreiche Projekte im Innovationsfonds

Unter dem Motto „Kooperation, Koordination, Innovation“ trafen sich am 13. Dezember Vertreter der rund 400 deutschen Ärztenetze zur jährlichen KBV/AdA-Praxisnetztagung in Berlin. In den Räumlichkeiten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ging es diesmal vor allem um die Frage, wie Praxisnetze sich heute und in Zukunft in die vertragsärztliche Versorgung einbringen können. Dabei geht es nicht zuletzt um Projekte, die Ärztenetze im Innovationsfonds umsetzen. Aus diesem Grund war im Rahmen eines Workshops zum Thema „Versorgung durch Praxisnetze – Erfolgreiche Projekte im Innovationsfonds“ auch RubiN auf der Praxisnetztagung vertreten.

Denn bei RubiN sind es die Ärztenetze, die mithilfe der bei ihnen angestellten Care- und Casemanager neue Mehrwerte für Ärzte und Patienten schaffen. Die Betreuung der geriatrischen Patienten in RubiN dient zwar vor allem einer besseren Gesundheitsversorgung von geriatrischen Patienten. Davon profitieren aber auch die beteiligten Ärzte. Sie werden durch den Einsatz der Care- und Casemanager bei der Betreuung ihrer Risikopatienten entlastet und unterstützt. Somit bietet RubiN für Mitgliedsärzte der teilnehmenden Netze eine attraktive Perspektive.

Wie bei den weiteren Initiativen, die im Rahmen der Praxisnetztagung präsentiert wurden, gilt das bis zur Einführung des Konzepts in der Regelversorgung zunächst nur im Innovationsfonds. Hier wird jedoch eine wachsende Brandbreite an Förderinitiativen aus den Reihen der Ärztenetzen umgesetzt. Damit wird deutlich, dass die Netze für die Gesundheitsversorgung der Zukunft an Bedeutung gewinnen können. Die Projekte aus dem Innovationsfonds spielen dabei eine besondere Rolle, denn hier wird bereits heute erprobt, was Ärztenetze flächendeckend umsetzen könnten. Im Bereich des Care- und Casemanagements ist das, wie auf der Praxisnetztagung sichtbar wurde, vor allem RubiN.